Pädagogik

Den Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg sowie alle weiteren gesetzlichen Vorgaben setzen wir mit dem infans-Konzept der Frühpädagogik nach Hans-Joachim Laewen und Beate Andres um. Ebenso arbeiten wir nach einem offenen Konzept. Regelmäßige Beobachtungen jedes einzelnen Kindes sowie differenziert ausgearbeitete Erziehungsziele bilden die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Ebenso wird für jedes Kind ein Portfolio erstellt, das die inneren Themen und die damit verbundenen Entwicklungsschritte dokumentiert. Eine klar strukturierte Eingewöhnung für jedes Kind sichert einen guten Übergang von Familie in die Fremdbetreuung und ermöglicht einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt des Kindes und der gesamten Familie. Von Beginn an ist es uns wichtig, mit den Eltern in einem guten Austausch zu stehen. Wir sehen die Eltern als Erziehungspartner. Ein vertrauensvoller Umgang ist uns daher sehr wichtig. Hierbei geht es in erster Linie um das Wohlergehen des Kindes.

  

30 Krippen- und 50 Kindergartenplätze stehen Aesculap-Mitarbeitern zur Verfügung. 40 weitere Kindergartenplätze werden für „Tuttlinger Bürger"-Kinder angeboten. Im Gesamten werden in unserer Kindertagesstätte bis zu 120 Kinder von 6 Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Verschiedene Betreuungsmodelle werden angeboten. Hierzu zählen Ganztagesbetreuung, verlängerte sowie flexibilisierte Betreuungszeiten. Die Atmosphäre unserer Kindertagesstätte ist geprägt von Offenheit, Freundlichkeit und Klarheit. Ein anregendes und gut strukturiertes Raumangebot weckt Neugier, ist herausfordernd und gibt Orientierung. Es bietet eine Vielzahl an Lern- und Spielmöglichkeiten dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend. Verschiedene Bildungsbereiche, die sich am Orientierungsplan des Landes Baden-Württembergs orientieren, ermöglichen dem Kind seine individuellen Bildungswege zu erkunden und (weiter) zu entwickeln. 

 

Das Bild vom Kind

 Wir sehen jedes einzelne Kind als eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Fähigkeiten und der Neugier die Welt zu entdecken – jedes Kind ist Konstrukteur seiner Entwicklung und nutzt dabei seine ganz eigenen Aneignungswege! Es forscht und lernt mit allen Sinnen und baut sich über das Tun seine unverwechselbare Individualität auf. Das Kind besitzt von Beginn an die grundlegenden Fähigkeiten zur Bewegung, zur sinnlichen Erfahrung, zur emotionalen Bedeutung (Bsp. Lust / Unlust), zur Kommunikation und zur Speicherung von Lebenserfahrung. Das Kind bringt einen angeborenen Wissensdurst mit.

Die Grundhaltung und Rolle der Erzieherin

 Die Grundhaltung der Erzieherin nach infans:

 Der Mensch bildet sich selbst!

  

Überzeugung der Erzieherin

Kinder sind von sich aus neugierig und interessiert mit allem umzugehen, was ihnen auf der Welt begegnet.

 

Zuversicht der Erzieherin

Sinnhaftigkeit des Tuns jedes einzelnen Kindes; das heißt, alles was das Kind tut, hat einen Sinn. Das Kind zeigt uns durch sein Handeln mit was es sich gerade innerlich auseinandersetzt und was es beschäftigt.

 

Respekt der Erzieherin

Respekt vor den ganz individuellen Aneignungswegen und Ausdrucksformen jedes Kindes.

 

Diese Grundhaltung prägt unseren pädagogischen Alltag. Wir sehen unsere Aufgabe als Vorbild und Wegbegleiter. Wir sind nicht die Macher sondern die Möglichmacher, die versuchen jedem einzelnen Kind durch gezielte Beobachtungen Antworten auf sein Interesse und vor allem auf das innere Thema zu geben und somit entsprechende Angebote ermöglichen. Die kindliche Eigentätigkeit, Engagiertheit und Selbständigkeit stehen bei unserem pädagogischen Tun im Mittelpunkt. Die freie Wahl des Spiels, des Spielpartners und der Spieldauer ermöglichen dem Kind individuelle Lernerfahrungen in vertrauensvoller Atmosphäre. Jedes Mädchen und jeder Junge wird als Gegenüber ernst genommen und in seiner Besonderheit anerkannt. Die Beziehungen zwischen Erzieherin und Kind ist durch Verlässlichkeit, Konstanz und dem Gefühl von Geborgenheit gekennzeichnet.

 

Die beschriebene Grundhaltung setzt voraus, dass die Erzieherinnen in unserer Einrichtung über viel Einfühlungsvermögen und Wertschätzung gegenüber anderen Menschen insbesondre gegenüber Kindern verfügen. Durch eine geschulte Wahrnehmung und regelmäßigen systematischen Beobachtungen jedes einzelnen Kindes versucht die Erzieherin in der Begleitung der Kinder zwischen Halt geben und Selbsttätigkeit des Kindes die richtige Balance zu finden und schafft so eine wichtige Grundlage für das Gelingen der Betreuung in unserer Einrichtung.

  

Des Weiteren sehen wir die Arbeit im Team als wichtiger Baustein unserer Arbeit. Jede Erzieherin versteht sich als gleichwertiges Teammitglied und bringt ihre Stärken und Fähigkeit in die Arbeit ein.